HardlinkBackup

Logo HardlinkBackupHardlinkBackup (früher: RsyncBackup) ist ein einfaches, schnelles Backup-Programm für inkrementelle Backups, das Hardlinks benutzt, Backups planen, E-Mail-Benachrichtigungen versenden und automatisch alte Backups löschen kann.

HardlinkBackup liest die Quellverzeichnisse ein und vergleicht die Dateien mit früheren Backups. Nur die geänderten Dateien werden anschließend kopiert, die unveränderten Dateien werden mit Hard-Links mit den Dateien der bereits bestehenden Backups verlinkt (Voraussetzung ist, dass das Ziellaufwerk Hardlinks unterstützt, also z.B. mit NTFS formatiert wurde). Auf diese Art und Weise befindet sich auf dem Backup-Laufwerk immer eine komplette Kopie der Quellverzeichnisse vom jeweiligen Datum. Jedoch wird nur der Platz einer Kopie plus der veränderten Dateien benötigt. Wird eine alte Backup-Kopie nicht mehr benötigt kann sie ohne Probleme entsorgt werden, indem einfach das entsprechende Backup-Verzeichnis gelöscht wird. Von der Idee her entspricht HardlinkBackup dem rsyncbackup.vbs der Zeitschrift c’t, erweitert um eine grafische Benutzeroberfläche und viele weitere Features.

HardlinkBackup
Aktuelle Version: Version 1.0.1 vom 11.01.2012
Download:
oder Größe: ca. 4,15 MB

Benötigt wird das Microsoft .Net Framework 4. Beim Ausführen des Setups wird das .Net-Framework bei Bedarf nachgeladen.

Readme/Changes: ReadMe.txt Bitte beachten Sie die Lizenzvereinbarung.
Handbuch: Download (PDF, deutsch)
Editionen: Community Edition Professional Edition Enterprise Edition
Preis: kostenlos 29 € 49 €
Einsatzgebiet: Nicht-Kommerziell Nicht-Kommerziell Kommerziell
Features: Ohne Einschränkungen können diese Features genutzt werden:

  • Schnelles, inkrementelles Backup
  • Verwendung von Hardlinks
  • Backup von bis zu ca. 2 Millionen Dateien
  • Wiederherstellung von ganzen Backups oder einzelnen über Windows-Bordmittel (z.B. Explorer)
  • Zahlreiche Optionen
  • Mehrsprachige Benutzeroberfläche (derzeit: Deutsch, Englisch, Spanisch, Russisch)
Zusätzlich zum Umfang der Community Edition:

  • Planen von automatischen Backups
  • Silent-Modus, um Backups ohne Anzeigen der Benutzeroberfläche automatisch durchführen zu können
  • Regelbasiertes Löschen alter Backupsätze
  • E-Mail-Benachrichtigungen
Die Enterprise Edition entspricht dem Umfang der Professional Edition. Mit Erwerb der Enterprise License darf HardlinkBackup im kommerziellen Umfeld zum Einsatz kommen.
Erwerb über Partner:
Alternativ kann HardlinkBackup auch direkt beim Autor erworben werden (Achtung: längere Bearbeitungszeiten). Einfach E-Mail an software@lupinho.net.

Screenshots:

  1. 1. Februar 2012, 21:10 | #1

    Bin hellauf begeistert von HardlinkBackup, nachdem ich rsyncBackup.vbs nicht mehr zum Laufen gebracht habe. Ein wirklich sehr gut gemachtes Tool – einfach und verständlich für den Benutzer, schnell und zuverlässig (soweit ich das nach meinen Tests beurteilen kann). Habe daher gleich mal einen Blogbeitrag dazu geschrieben: http://blog.luthardt.de/backup-mittels-rsync-und-hardlinks-auf-eine-externe-festplatte/

  2. avatar
    Thomas
    2. Februar 2012, 06:06 | #2

    Ich bin wieder zum Vollbackup mit WinRAR zurückgekehrt. Hardlinkbackup ist beim Verlinken zwar rasend schnell, nur ändert sich das recht schnell, je mehr alte Backups man aufhebt. Ich hebe hier die täglichen Backups der letzten 1½ -2 Monate auf, was im Schnitt zu etwa 50 Backups führt. Dann wird hier für das Kopieren und Verlinken (671 MiB in 167.069 Dateien und 3.567 Ordner) rund eine Stunde benötigt. Die gleiche Zeit noch einmal für das Löschen eines überzähligen Backups. Das Backup mit WinRAR dauert dagegen nur etwa 10 Minuten, das Archiv ist trotz Vollbackup nur etwa 50-60% so groß wie die jeweils von Hardlinkbackup pro Backup zu kopierende Datenmenge (rund 205 MiB) und was auch nicht zu verachten ist – 50 Backups mit WinRAR verursachen erheblich weniger Overhead im Dateisystem. Kein Wunder gibts doch nur Einträge für 50 Dateien anstatt Einträge für jeweils etwa 167.000 Dateien und 3.567 Ordner pro Backup (derer 50).

    • 2. Februar 2012, 09:51 | #3

      Interessante Beobachtung. Mit wievielen Backups hast Du denn verglichen bzw. hast Du HardlinkBackup oder RsyncBackup verwendet?

  3. avatar
    Thomas
    2. Februar 2012, 16:45 | #4

    Die Anzahl der Backups steht doch da. Das Problem ist unabhängig von davon ob man RsyncBackup oder HardlinkBackup benutzt. Wobei das mit dem langsamen Verlinken wohl eher ein Problem von Windows sein dürfte.

  4. 2. Februar 2012, 16:57 | #5

    @Thomas
    Ich meinte, mit wievielen Backups Du vergleichst, nicht wie viele es gibt: RsyncBackup vergleicht per Default mit allen Backups, es sei denn man kreuzt die Häckchen in der Liste aus. Bei HardlinkBackup kann man einstellen, mit wie vielen verglichen werden soll. Der Default ist da 3. Das macht natürlich bei 50 Backupsätzen, mit denen verglichen wird schon etwas Performance aus.
    Natürlich kann es auch sein, das Windows langsamer wird, wenn viele Hardlinks auf eine Datei existieren. Bei 1024 ist aber erst Schluss. Ich habe aber noch keine Messungen gemacht ob und um wieviel Windows beim Verlinken bei vielen Hardlinks langsamer wird.

  5. avatar
    Thomas
    2. Februar 2012, 18:35 | #6

    Ach so, immer nur mit einem, wobei das doch nur einen Einfluss auf die Dauer des Einlesens und nicht auf die für das Kopieren und Verlinken hat. Zudem dauert das Einlesen der Quelle und des letzten Backups unabhängig von der Anzahl der vorhandenen Backups immer nur etwa 30-40 Sekunden.

Kommentar Seiten
1 3 4 5 292
  1. 9. November 2011, 19:03 | #1
  2. 22. Januar 2012, 19:08 | #2