HardlinkBackup

Logo HardlinkBackupHardlinkBackup ist ein einfaches, schnelles Backup-Programm für inkrementelle Backups, das Hardlinks benutzt, Backups planen, E-Mail-Benachrichtigungen versenden und automatisch alte Backups löschen kann. HardlinkBackup liest die Quellverzeichnisse ein und vergleicht die Dateien mit früheren Backups. Nur die geänderten Dateien werden anschließend kopiert, die unveränderten Dateien werden mit Hard-Links mit den Dateien der bereits bestehenden Backups verlinkt (Voraussetzung ist, dass das Ziellaufwerk Hardlinks unterstützt, also z.B. mit NTFS formatiert wurde). Auf diese Art und Weise befindet sich auf dem Backup-Laufwerk immer eine komplette Kopie der Quellverzeichnisse vom jeweiligen Datum. Jedoch wird nur der Platz einer Kopie plus der veränderten Dateien benötigt. Wird eine alte Backup-Kopie nicht mehr benötigt kann sie ohne Probleme entsorgt werden, indem einfach das entsprechende Backup-Verzeichnis gelöscht wird. Von der Idee her entspricht HardlinkBackup dem rsyncbackup.vbs der Zeitschrift c’t, erweitert um eine grafische Benutzeroberfläche und viele weitere Features.

HardlinkBackup
Aktuelle Version: Version 2.2.10 vom 25.07.2016
Download:
(32-bit version) or (64-bit version) Größe: ca. 8,64 MB
Benötigt wird das Microsoft .Net Framework 4. Beim Ausführen des Setups wird das .Net-Framework bei Bedarf nachgeladen.
Readme/Changes: ReadMe.txt Bitte beachten Sie die Lizenzvereinbarung.
Handbuch/Hilfe: Download (PDF, deutsch)
Unterstützte Betriebssysteme: Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows 7, Windows 8/8.1, Windows Server 2012, Windows 10
Lizenzen: Community Lizenz Professional Lizenz Enterprise Lizenz
Preis: kostenlos 39 € 69 €
Einsatzgebiet: Nicht-Kommerziell Nicht-Kommerziell Kommerziell
Sprachunterstützung: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch
Features:
Schnelle, inkrementelle Sicherung beliebig großer Verzeichnisse Ja Ja Ja
Verschiedene Backup-Modi (Hardlink, Linkskript, Move, Mirror) Ja Ja Ja
Verwendung von Hardlinks (platzsparende Sicherung) Ja Ja Ja
Wiederherstellung mit Windows-Bordmitteln (Kein Programm notwendig) Ja Ja Ja
Sicherung auf lokalen, USB & Netzlaufwerken sowie Unterstützung vieler NAS Ja Ja Ja
Unterstützung langer Pfad- und Dateinamen Ja Ja Ja
Intuitive Benutzeroberfläche Ja Ja Ja
Management von mehreren Backups Ja Ja Ja
Sicherung von Linkstrukturen (Ermöglicht Backup von Backups) Ja Ja Ja
Überprüfen und Wiederherstellen von Backups Ja Ja Ja
Sichern von geöffneten Dateien Ja Ja
Planung automatisierter Backups Ja Ja
Emailbenachrichtigung Ja Ja
Automatisches, regelbasiertes Aufräumen von Backups Ja Ja
Batchmodus (Ausführen mehrerer Backups nacheinander) Ja Ja
Erkennung verschobener und umbenannter Dateien Ja Ja
Differentielle Sicherung großer Dateien Ja Ja
Unterstützung für Notebook-Backup (Überwachung von Ziellaufwerk und Netzwerkverbindung) Ja Ja
Durchführung von Skripten vor und nach dem Backup Ja Ja
Verwendung zweier Backupziele gleichzeitig Ja
Kommerzielle Nutzung Ja
Erwerb über Partner: HardlinkBackup, Download bei heise
Alternativ kann HardlinkBackup auch direkt beim Autor erworben werden (Achtung: längere Bearbeitungszeiten). Einfach E-Mail an software@lupinho.net.

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Backupübersicht

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  1. avatar
    cb
    16. Juli 2016, 14:35 | #1

    Hallo,

    Situation:
    bei einem „HL-Backup“ auf USB-Platte kommt/kam es aufgrund eines fehlerhaften USB-Kabels(aktiv, 5m) zu Aussetzern.
    Das Backup wurde entsprechende unter-, bzw. abgebrochen.

    Die erzeugten Backup-Ordner sind dadurch natürlich unvollständig/unbrauchbar.
    Bisher habe ich diese „defekten Ordner“, den Backup-Stand auch schomal manuell gelöscht(über den Windows Datei-Explorer) da das Laufwerk auf dem gesichert werden sollte gerade genug freien Platz(ca. 400GB) für einen vollständigen HL-Backup Durchlauf hat/hatte(im Modus anlegen von Hardlinks).
    Die defekten und alten Backups werden von Hardlink-Backup ja immer nur NACH einem erfolgreichem Backup gelöscht, für einen nächsten vollständigen Backupvorgang war damit zu wenig Platz.

    Mein Frage:
    darf ich diese Backups überhaupt manuell löschen? tangieren diese defekten Backups irgendwie die Indexdateien so dass man explizit solche fehlerhaften Backups über Hardlink-bakzp verwalten bzw. löschen muss?

    Wenn dass der Fall ist dann wäre es schön das löschen einzelner Backup-Ordner(Stände) manuell anstoßen zu können.
    z.B. durch „sofort löschen“ oder durch markieren einzelner Stände als „VOR dem nächsten Backup-Durchgang“ löschen(am besten dann andersfarbig markiert/hervorgehoben, dass die Übersicht nicht verloren geht).

    Danke.

    Tolle Software, auch wenn sie ein wenig Know-How verlangt, wenn man wirklich wissen will/muss wie man sein/seine Backups am besten und vor allem erwartungsgemäß gestaltet.

    MfG
    CB (langer HLBCK User, privat wie geschäftlich)

    • 16. Juli 2016, 20:07 | #2

      Im Hardlink-Modus (Standard) kannst Du problemlos einen Backupsatz manuell löschen.

  2. avatar
    cb
    18. Juli 2016, 19:01 | #3

    @lupinho

    es geht darum Backupstände vor dem eigentlichen Backupvorgang zu löschen, um Platz zu schaffen.
    (liegen die Backups zeitlich weit auseinander, kann der erforderliche freie Speicherplatz z.B. schon mal deutlich mehr sein als üblicherweise „erwartet“, das heißt er reicht nicht aus, insbesondere auch dann wenn ein Fehlerhaft Backup-Vorgang dazwischen ist, Schließlich wird auch der Löschvorgang von alten Backups dabei abgebrochen(was ersteinmal gut ist))

  3. avatar
    vbnm
    21. Juli 2016, 10:37 | #4

    Seit einigen Versionen wird die Windows Option «maximieren» bei einer *.hbd Verknüpfung nicht (mehr) korrekt unterstützt. Wenn der Verknüpfung «maximieren»hinterlegt wird erwarte ich auch genau dies und nicht ein Teilbild wo mir Teile vom Fenster vorenthalten werden und ich in einem weitern Schritt noch klicken muss.

    Ist dies wieder möglich?

  4. avatar
    Interessierter_User
    25. Juli 2016, 19:18 | #5

    @lupinho
    Und wie sieht es mit den anderen Modi aus? Gibt es einen Modus bei dem man aufpassen sollte, was das manuelle Löschen angeht?

  5. 25. Juli 2016, 22:07 | #6

    @Interessierter_User
    Im LinkScript-Modus sollten die Link-Skripten der letzten Backups ausgeführt worden sein, dann kann man genauso problemlos per Hand löschen. Im Mirror-Modus kann man eigentlich auch händisch loschen – es gibt halt nur einen Backupsatz ;). Der Move-Modus ist am problematischsten. Löscht man hier einen Backupsatz, dann löscht man auch in allen älteren Backupsätzen die Dateien, die bis zum gelöschten Backupsatz unverändert waren. Im Move-Modus also am besten nicht händisch löschen!

  6. avatar
    Interessierter_User
    26. Juli 2016, 21:47 | #7

    @lupinho
    „Der Move-Modus ist am problematischsten. Löscht man hier einen Backupsatz, dann löscht man auch in allen älteren Backupsätzen die Dateien, die bis zum gelöschten Backupsatz unverändert waren.“
    Nach meinem Verständnis aber doch nur, wenn die Datei in älteren Backupsätzen unverändert war und *genau* in dem gelöschten Backupsatz geändert war (und auch dann verliere ich nur eine alte Version der Datei). D.h. wenn die Datei erst in einem neueren Backupsatz als dem gelöschten, geändert war, dann ist sie in dem gelöschten gar nicht enthalten, oder?
    Also z.B.:
    Es gibt 4 Backupsätze. Satz 1 ist der älteste, 4 der neuste. Datei A sei zum Zeitpunkt des ersten Backups erfaßt wurden. Dann wird sie von Satz zu Satz „weitergereicht“, d.h. wenn sie nicht verändert wurde landet sie in Satz 4, in Satz 1 bis 3 ist sie nicht mehr drin. Angenommen Datei B gab es auch schon im ersten Backup, sie wurde aber zum Zeitpunkt von Backup 4 geändert, dann ist sie in Backupsatz 1 bis 2 gar nicht enthalten. Lösche ich jetzt Satz 2, dann ist sie nicht weg, da in Satz 3 der Zustand von Datei B vor der Änderung enthalten ist und in Satz 4 nach der Änderung. Will ich Platz schaffen und lösche auch Satz 3, dann ist Datei B vor der Änderung futsch. Der aktuelle Zustand ist aber noch in Satz 4 erfaßt.
    Zusammengefaßt: Solange ich nicht den letzten, aktuellen Satz lösche, verliere ich nur eine Vorversion der Datei, aber nicht die aktuelle Datei.
    Habe ich das richtig so verstanden? Ich frage, weil ich den Move Modus nutze. 🙂

    Schön wäre es, wenn es zur Wiederherstellung so eine Art Timeline gäbe, sodass man gezielt alte Versionen aussuchen und wiederherstellen kann, sowie ein Explorer/Browser um sich einzelne Backupsätze ansehen zu können. Ist so etwas geplant?

  7. 27. Juli 2016, 00:18 | #8

    @Interessierter_User

    Ja, du hast den Move-Modus richtig verstanden.
    Die gewünschte Timeline gibt es doch! Die Backupsätze sind zeitlich sortiert. Du kannst drauf klicken und siehst nähere Infos und kannst gezielt diesen Backupsatz wiederherstellen. Wenn Du einzelne Dateien wiederherstellen möchtest, klickst Du auf den Link und es öffnet sich der Windows-Explorer mit dem Verzeichnis. – Das ist doch genau das, was Du Dir wünschst, oder verstehe ich da was nicht?

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