HardlinkBackup

Logo HardlinkBackupHardlinkBackup ist ein einfaches, schnelles Backup-Programm für inkrementelle Backups, das Hardlinks benutzt, Backups planen, E-Mail-Benachrichtigungen versenden und automatisch alte Backups löschen kann. HardlinkBackup liest die Quellverzeichnisse ein und vergleicht die Dateien mit früheren Backups. Nur die geänderten Dateien werden anschließend kopiert, die unveränderten Dateien werden mit Hard-Links mit den Dateien der bereits bestehenden Backups verlinkt (Voraussetzung ist, dass das Ziellaufwerk Hardlinks unterstützt, also z.B. mit NTFS formatiert wurde). Auf diese Art und Weise befindet sich auf dem Backup-Laufwerk immer eine komplette Kopie der Quellverzeichnisse vom jeweiligen Datum. Jedoch wird nur der Platz einer Kopie plus der veränderten Dateien benötigt. Wird eine alte Backup-Kopie nicht mehr benötigt kann sie ohne Probleme entsorgt werden, indem einfach das entsprechende Backup-Verzeichnis gelöscht wird. Von der Idee her entspricht HardlinkBackup dem rsyncbackup.vbs der Zeitschrift c’t, erweitert um eine grafische Benutzeroberfläche und viele weitere Features.

HardlinkBackup
Aktuelle Version: Version 2.2.22 (Build 9212) vom 13.07.2019
Download:
(32-bit version) oder (64-bit version) Größe: ca. 8,79 MB
Readme/Changes: ReadMe.txt Bitte beachten Sie die Lizenzvereinbarung.
Handbuch/Hilfe: Download (PDF, deutsch)
Unterstützte Betriebssysteme: Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows 7, Windows 8/8.1, Windows Server 2012, Windows 10, Windows Server 2016, Windows Server 2019
Lizenzen: Community Lizenz Professional Lizenz Enterprise Lizenz
Preis: kostenlos 39 € 69 €
Einsatzgebiet: Nicht-Kommerziell Nicht-Kommerziell Kommerziell
Sprachunterstützung: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch
Features:
Schnelle, inkrementelle Sicherung beliebig großer Verzeichnisse Ja Ja Ja
Verschiedene Backup-Modi (Hardlink, Linkskript, Move, Mirror) Ja Ja Ja
Verwendung von Hardlinks (platzsparende Sicherung) Ja Ja Ja
Wiederherstellung mit Windows-Bordmitteln (Kein Programm notwendig) Ja Ja Ja
Sicherung auf lokalen, USB & Netzlaufwerken sowie Unterstützung vieler NAS Ja Ja Ja
Unterstützung langer Pfad- und Dateinamen Ja Ja Ja
Intuitive Benutzeroberfläche Ja Ja Ja
Management von mehreren Backups Ja Ja Ja
Sicherung von Linkstrukturen (Ermöglicht Backup von Backups) Ja Ja Ja
Überprüfen und Wiederherstellen von Backups Ja Ja Ja
Sichern von geöffneten Dateien   Ja Ja
Planung automatisierter Backups   Ja Ja
Emailbenachrichtigung   Ja Ja
Automatisches, regelbasiertes Aufräumen von Backups   Ja Ja
Batchmodus (Ausführen mehrerer Backups nacheinander)   Ja Ja
Erkennung verschobener und umbenannter Dateien   Ja Ja
Differentielle Sicherung großer Dateien   Ja Ja
Unterstützung für Notebook-Backup (Überwachung von Ziellaufwerk und Netzwerkverbindung)   Ja Ja
Durchführung von Skripten vor und nach dem Backup   Ja Ja
Verwendung zweier Backupziele gleichzeitig     Ja
Kommerzielle Nutzung     Ja
Erwerb über Partner: HardlinkBackup, Download bei heise
  Alternativ kann HardlinkBackup auch direkt beim Autor erworben werden (Achtung: längere Bearbeitungszeiten). Einfach E-Mail an software@lupinho.net.

Screenshots:

  1. avatar
    martin
    29. Januar 2012, 20:02 | #1

    Habe gerade zum Testen die Commutiy Version runtergeladen. Leider lässt sich die nicht mal installieren? (SBS 2003 SP2) Die Installation bricht nach zwei oder drei Klicks einfach kommentarlos ab. Und das war’s dann. Was kann ich da tun?

  2. 30. Januar 2012, 00:22 | #2

    @martin
    Sowas hab‘ ich ja noch nie gehört! Vielleicht hat der Installer eine Meldung in der Ereignisanzeige hinterlassen? Guck‘ da mal rein, vielleicht gibt das Rückschluss auf den Fehler. Was sicher nichts schadet, ist das Microsoft .Net Framework in Version 4.0 vor dem Setup zu installieren (http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?id=24872). Ansonsten macht der Installer nichts aufregendes. Im Endeffekt müsste es genügen, die Files einer Installation zu kopieren.

  3. 1. Februar 2012, 21:10 | #3

    Bin hellauf begeistert von HardlinkBackup, nachdem ich rsyncBackup.vbs nicht mehr zum Laufen gebracht habe. Ein wirklich sehr gut gemachtes Tool – einfach und verständlich für den Benutzer, schnell und zuverlässig (soweit ich das nach meinen Tests beurteilen kann). Habe daher gleich mal einen Blogbeitrag dazu geschrieben: http://blog.luthardt.de/backup-mittels-rsync-und-hardlinks-auf-eine-externe-festplatte/

  4. avatar
    Thomas
    2. Februar 2012, 06:06 | #4

    Ich bin wieder zum Vollbackup mit WinRAR zurückgekehrt. Hardlinkbackup ist beim Verlinken zwar rasend schnell, nur ändert sich das recht schnell, je mehr alte Backups man aufhebt. Ich hebe hier die täglichen Backups der letzten 1½ -2 Monate auf, was im Schnitt zu etwa 50 Backups führt. Dann wird hier für das Kopieren und Verlinken (671 MiB in 167.069 Dateien und 3.567 Ordner) rund eine Stunde benötigt. Die gleiche Zeit noch einmal für das Löschen eines überzähligen Backups. Das Backup mit WinRAR dauert dagegen nur etwa 10 Minuten, das Archiv ist trotz Vollbackup nur etwa 50-60% so groß wie die jeweils von Hardlinkbackup pro Backup zu kopierende Datenmenge (rund 205 MiB) und was auch nicht zu verachten ist – 50 Backups mit WinRAR verursachen erheblich weniger Overhead im Dateisystem. Kein Wunder gibts doch nur Einträge für 50 Dateien anstatt Einträge für jeweils etwa 167.000 Dateien und 3.567 Ordner pro Backup (derer 50).

    • 2. Februar 2012, 09:51 | #5

      Interessante Beobachtung. Mit wievielen Backups hast Du denn verglichen bzw. hast Du HardlinkBackup oder RsyncBackup verwendet?

  5. avatar
    Thomas
    2. Februar 2012, 16:45 | #6

    Die Anzahl der Backups steht doch da. Das Problem ist unabhängig von davon ob man RsyncBackup oder HardlinkBackup benutzt. Wobei das mit dem langsamen Verlinken wohl eher ein Problem von Windows sein dürfte.

  6. 2. Februar 2012, 16:57 | #7

    @Thomas
    Ich meinte, mit wievielen Backups Du vergleichst, nicht wie viele es gibt: RsyncBackup vergleicht per Default mit allen Backups, es sei denn man kreuzt die Häckchen in der Liste aus. Bei HardlinkBackup kann man einstellen, mit wie vielen verglichen werden soll. Der Default ist da 3. Das macht natürlich bei 50 Backupsätzen, mit denen verglichen wird schon etwas Performance aus.
    Natürlich kann es auch sein, das Windows langsamer wird, wenn viele Hardlinks auf eine Datei existieren. Bei 1024 ist aber erst Schluss. Ich habe aber noch keine Messungen gemacht ob und um wieviel Windows beim Verlinken bei vielen Hardlinks langsamer wird.

  7. avatar
    Thomas
    2. Februar 2012, 18:35 | #8

    Ach so, immer nur mit einem, wobei das doch nur einen Einfluss auf die Dauer des Einlesens und nicht auf die für das Kopieren und Verlinken hat. Zudem dauert das Einlesen der Quelle und des letzten Backups unabhängig von der Anzahl der vorhandenen Backups immer nur etwa 30-40 Sekunden.

  8. avatar
    Andy
    11. Februar 2012, 12:21 | #9

    Hallo 🙂
    Erst mal danke für das tolle Programm.
    Ich habe mich heute für die Pro Version entschieden um die Aufräumfunktion nutzen zu können.
    Nur damit ich es richtig verstanden habe und mir nix verloren geht.
    Ich nutze es hauptsächlich um meine Fotos und Musik zu sichern.
    wenn ich sagen wir jeden Tag eine Sicherung mache.. mit den Optionen:
    behalte 100 Jahre 1 Pro Jahr, 12 Monate 1 pro Monat, 52 Wochen 1 pro Woche zusätzlich 31 Tage 1 pro Tag.
    müsste ich doch sagen wir in 10 Jahren: 10 Jahres, 12 Monats pro Jahr, 52 Wochen pro Jahr und 31 Tage pro Jahr haben ?
    Das macht 10 Jahre, 120 Monate, 520 Wochen, 310 Tage insgesamt ?
    Sehe ich das richtig ? oder mache ich das zu umständlich ?

    Danke.

    Gruß
    Andy

  9. 11. Februar 2012, 13:14 | #10

    @Andy
    Fast. Die Zeiträume sind additiv. D.h. Du rechnest immer rückwärts vom Backup-Datum aus. Wenn Du 31 Tage lang 1 Backup pro Tag behalten willst, dann wird z.B. für ein Backup heute im Zeitraum vom 11.01.2012 bis zum 11.02.2012 genau ein Backup pro Tag beibehalten. Die Wochen-Regel zieht jetzt ab dem 11.01.2012 rückwirkend, bezogen auf Kalenderwochen, d.h. ab KW 2 von 2012. In der KW 2 hast Du aber schon 5 Tages-Backups, d.h. es werden die anderen Backups in der Woche gelöscht und für alle Kalenderwochen bis inklusive KW 3 von 2011 (17.-23.01.2011) wird ein Backup pro Woche beibehalten. Von dort an zieht die Monatsregel, also ab Januar 2011 rückwirkend. Für Januar gibt es durch die Wochenbackups schon mehr als genug Monatsbackups, so dass alle Backups im Januar vor KW 3 gelöscht werden. Für die anderen 12 Monate bis inklusive Februar 2010 wird ein Backup pro Monat beibehalten. Ab Februar 2010 zieht dann die Jahresregel. Für 2010 gibt es schon Backups, für die nächsten 9 Jahre zurück bis inkl. 2001 wird dann ein Backup pro jahr beibehalten. Ältere Backups werden nicht gelöscht (so dass Du effektiv für immer ein Backup pro Jahr behalten würdest, falls Du Backups, die älter als 10 Jahre sind löschen möchtest, musst Du noch die Regel „Entferne alle älteren Backupsätze, die nicht von einer anderen Regel betroffen sind“ ankreuzen).
    Nach dieser Rechnung hast Du also nach zehn Jahren maximal 31+51+11+8=101 Backups beibehalten. Mit der gesetzten letzten Regel (alle älteren löschen) hast Du auch nach fünfzehn Jahren maximal 102 Backups, sonst wären’s 106.

    Ich hoffe, ich konnte Dir die Löschregel einigermaßen erklären; ich weiß es ist immer noch etwas kompliziert. Mal gucken, ob ich das ganze in Zukunft noch vereinfachen kann…

    Gruß, danke für den Erwerb und viel Spaß mit HardlinkBackup in den nächsten 10 Jahren ;),
    Lupinho.

  10. avatar
    Andy
    16. Februar 2012, 13:40 | #11

    Hallo mal wieder.

    Ok ich denke ich habe es verstanden, danke 🙂

    Quasi wird je die aktuellste Version einer Datei behalten, innerhalb eines Jahres die 11 Monate 51 Wohen 31 Tage… Und älter Gibt es nur noch die 1 Jahres Sicherung.

    Interessant wäre dann vielleicht noch eine Möglichkeit die erste Ursprungsdatei behalten zu können, also ein Erst-Backup.
    Denn es besteht ja die Möglichkeit wenn man nicht aufpasst, das im laufe der Jahre sich Dateien ändern ohne das man es merkt, dann hat man ein paar Jahre ein Backup gemacht und die ältesten Versionen einschließlich die Ursprungsdatei werden durch das aufräumen gelöscht.
    Dann hat man unter Umständen fleißig defekte Dateien gesichert.
    Vielleicht gibt es diese Möglichkeit ja schon und ich habe sie noch nicht entdeckt. Falls nicht wäre das vielleicht ein interessanter Tipp.

    Gruß, danke für die ausführliche Erklärung 🙂
    Andy

  11. avatar
    Alex
    17. Februar 2012, 11:52 | #12

    Hallo Lupinho,

    ich bin bei der Suche nach DER Backuplösung auf deine Software gestossen. Ist wirklich ein klasse Programm und das Konzept ist wirklich genial. Ich mache gerade das initiale Vollbackup (ca. 170 GB) und habe mehrere Fragen dazu:
    1. Ich kann meinen PC während das Backup läuft quasi nicht benutzen, weil alles sehr sehr langsam läuft obwohl HardlinkBackup die CPU quasi nicht auslastet. Das heißt die schlechte Performance von meinem PC liegt an dem großen Datenstrom. Daraus ergibt sich für mich die Frage, ob es möglich ist diesen Datenstrom zu begrenzen, damit ich während einem Backup normal an meinem PC arbeiten kann?
    2. Kann man auch Backups von anderen Rechnern im Netzwerk machen? Geht sowas nur per Netzlaufwerk?
    3. Gibt es die Möglichkeit unterschiedliche Backupzeitpläne für verschiedene Quellen zu machen? Z.B. Einen Ordner, der oft verwendet wird alle halbe Stunde zu sichern und die Gesamte Festplatte nur einmal am Tag zu sichern?
    4. Ich finde die Idee keine Container für Backups zu verwenden klasse, weil solche Container beschädigt werden können und die Daten dann weg sind. Aber für mich ergibt sich das Problem, dass die Backups quasi gar nicht gegen Veränderungen z.B. durch Viren gesichert sind! Hättest du dazu vielleicht einen Vorschlag?

    Viele Grüße,
    Alex

  12. 17. Februar 2012, 12:15 | #13

    @Alex
    Hi Alex,
    zu 1.) Vermutlich. Es kann aber auch am Hauptspeicherbedarf liegen; der hängt von der Anzahl der zu sicherenden Dateien ab (nicht von den GB). Ich arbeite gerade an einer neuen Version, bei der der Hauptspeicherbedarf nicht mehr linear mit der Anzahl der Dateien abhängt. Wie man die I/O-Belastung des Systems durch einen Prozess in Windows einschränken kann, weiß ich nicht. Generell ist es natürlich clever ein Backup zu erstellen, wenn gerade niemand am Rechner arbeitet ;). Auf jeden Fall wird das nächste Backup deutlich schneller sein, da ja nur noch ein Inkrement kopiert werden muss.
    zu 2.) Ja. Wenn man HardlinkBackup nicht auf dem jeweiligen Rechner installieren möchte (um z.B. ein geplantes Backup einzurichten), kann man natürlich nur die von außen zugreifbare Netzwerklaufwerke sichern.
    zu 3.) Klar. Du kannst beliebig viele Backupdefinitionen für verschiedene Backups erstellen und auch planen.
    zu 4.) Also am sichersten spielst Du Dein Backup auf eine bzw. besser mehrere Festplatten, die Du anschließend abstöpselst und in einen Safe legst. Ansonsten kannst Du evtl. in einen verschlüsselten Truecrypt-Container o.ä. sichern, den Du nur während des Backups aufschließt (ich selbst habe da aber leider keine Erfahrung mit). Dieser Container kann natürlich aber als ganzes wieder verändert werden…

    Ich hoffe, ich konnte Dir helfen. Gruß,
    Lupinho.

  13. avatar
    Alexander
    23. Februar 2012, 11:57 | #14

    Hallo Lupinho,

    heute habe ich mir Deine Software mal genauer angesehen.
    Respekt! Das scheint mit ein gelungenes Programm zu sein!
    Auch die Dokumentation verdient großes Lob: sogar die möglichen Angaben für Include/Exclude sind exakt erklärt.

    Beim ersten Backup ist mir folgender Bug aufgefallen:
    Der Vergleich der Dateinamen wird nicht binär, sondern textuell nach landestypischen Merkmalen durchgeführt.
    Somit hat der Scan beispielsweise die beiden folgenden Dateien als Duplikate erkannt:
    D:\ROOT\Daten\Bestellung Schußnägel.xls
    D:\ROOT\Daten\Bestellung Schussnägel.xls
    Die Meldung lautet: Ein Eintrag mit dem gleichen Schlüssel ist bereits vorhanden.
    Ob das noch andere Besonderheiten wie oe=ö betrifft, weiß ich nicht.

    Dann möchte ich mich noch dem Feature-Request nach langen Dateinamen anschließen.
    Gerade Dateien, die mit um die 250 Zeichen auf der Quell-Platte noch „kurz“ sind,
    werden durch die Backup-Root-Ordner Struktur dann auf der Zielplatte zu lang.

    Grüße aus der Rhön,
    Alexander Becker
    Büro Josef Feuerstein

  14. avatar
    Andreas
    25. Februar 2012, 17:51 | #15

    Hallo Lupinho,

    ich finde die Idee mit Hardlinks zu sichern ebenfalls sehr gut.

    Eine Frage habe ich aber:

    Ist es möglich, von mehreren Computern Backups auf die selbe Festplatte zu machen, sodass Dateien die auf beiden PCs sind auch nur einmal (und dann nurnoch per Hardlink) gesichert werden?

    Gruß Andreas

  15. 25. Februar 2012, 20:06 | #16

    @Andreas
    Wenn die Dateien gleich heißen und relativ zum Sicherungsverzeichnis den gleichen Pfad und Namen haben geht’s theoretisch; ist allerdings nicht so gedacht. Ansonsten ist es schwierig, die Datei eindeutig zu identifiezieren; eine Möglichkeit wäre die Berechnung von Checksummen. Die nächste Version von HardlinkBackup – an der ich gerade arbeite – wird eine Möglichkeit bieten, über Checksummen verschobene Dateien zu erkennen. Dann ist Dein Wunsch vermutlich leichter realisierbar – auch wenn er mir noch etwas seltsam erscheint.
    Gruß,
    Lupinho.

  16. avatar
    Ralf
    27. Februar 2012, 11:59 | #17

    Hallo Lupinho,
    ich schliesse mich meinem Vorredner Alexander an, daß das „Knacken“ der 255 Zeichen Grenze einen deutlichen Mehrwert darstellen würde.
    Zur Zeit ´knechte ich meine User damit, daß sie ihre Datenablagen auf < 200 Zeichen einkürzen.
    Man kann sich über einen "Subst" Script zwar vorübergehend behelfen, aber das ist beileibe keine schöne Lösung.

    Etwas ist mir noch aufgefallen:
    Wenn man eine Verzeichnisliste anlegt, die gesichert werden soll, so fängt das Programm beim ersten Verzeichnis mit dem Vergleichen an und geht dann in der Liste weiter.
    Das Kopieren allerdings beginnt dann beim letzten Verzeichnis der Liste, sodaß die Sicherung des ersten Verzeichnisses als letztes fertig wird…
    Gerade bei der Sicherung von größeren Datenmengen im Netz (Homeshares) halte ich das für Nachteilig, denn bei einem Zeitraum von etwa drei Stunden ist es nicht unwahrscheinlich, daß sich zwischen dem Vergleich und dem Kopieren noch einiges in der Datenablage tut (Die User sollen ja auch arbeiten 😉

    Außerdem möchte ich für die neue Version noch anregen, "Benutzer abmelden" mit aufzunehmen, wenn die Sicherung fertig ist.

    Abschliessend noch ein großes Lob: WOW! Schönes Programm!

    Gruß, Ralf

  17. 27. Februar 2012, 12:06 | #18

    @Ralf
    Hi,
    Danke für die Anregungen. Ich arbeite momentan hart an der neuen Version. Die wird mit langen Dateinamen umgehen können und auch die Abarbeitungsreihenfolge wird sehr strickt sein (das ist ein Nebeneffekt des ‚Knackens‘ der 2 Mio. Dateien-Grenze). Das mit dem „Benutzer Abmelden“ sollte machbar sein und ist bereits notiert.
    Gruß,
    Lupinho.

  18. avatar
    Ralf
    27. Februar 2012, 13:03 | #19

    @Lupinho

    wow, das ging schnell, aber ich hätte noch eine Kleinigkeit:

    Es wäre schön, wenns noch ein Häkchen gäbe, mit dem man den Start und das Ende der Sicherung im Anwendungsprotokoll erfassen könnte.

    Grüße, Ralf

  19. 27. Februar 2012, 14:09 | #20

    @Ralf
    Das musst Du mir genauer erklären: Wo willst Du ein Häckchen für was genau?

  20. avatar
    Ralf
    27. Februar 2012, 17:12 | #21

    @Lupinho
    Also ein Häkchen bei „Benachrichtigungen“, mit dem man zusätzlich zur Email einen Eintrag ins Eventlog (Ereignisanzeige) im Bereich „Anwendungen“ des Rechners machen kann.

    In den meisten größeren Umgebungen werden die Systemlogs der Windows Server automatisch ausgewertet, daher wärs nett, wenn man die Sicherung da auch wiederfinden könnte.

    Gruß, Ralf

  21. 27. Februar 2012, 17:29 | #22

    @Ralf
    Ok. Alles klar. Ein Logging ins Eventlog ist aus technischen Gründen in der neuen Version sowieso drin, allerdings momentan nur für Fehler. Mal gucken, ob ich das als Benachrichtigung auch rein bauen kann.

  22. avatar
    Ralf
    27. Februar 2012, 17:53 | #23

    Wow, Software nach Mass…. 🙂
    Gruß, Ralf

  23. avatar
    Werner
    28. Februar 2012, 12:57 | #24

    Ich nutze Hardlinkbackup jetzt seit 4 Wochen. Mittels Aufräumen kann man ja sehr schön über Wochen und Monate ausdünnen.
    Kann man irgendwie festlegen, von welchem Wochentag das Backup behalten wird ?

  24. 28. Februar 2012, 13:11 | #25

    @Werner
    Nee, soweit geht’s (noch) nicht. In den jeweiligen Zeitabschnitten versucht HardlinkBackup möglichst gleichverteilt die Backups zu behalten. Eine Vorliebe für bestimmte Wochentage kann man leider nicht einstellen…

  25. 29. Februar 2012, 07:17 | #26

    Hallo Lupinho,

    ich habe immer mal wieder folgende Meldung bei zig Dateien: … is not existing. Cannot create hard link.
    Weshalb will das Toll verlinken wenn die Datei nicht vorhanden ist? Dann müsste doch kopiert werden.

    Danke
    / Manuel

  26. 29. Februar 2012, 07:18 | #27

    @Manuel Glojek
    Ich meinte natürlich Tool und nicht Toll :-/

  27. avatar
    Thomas
    29. Februar 2012, 12:44 | #28

    @Manuel Glojek
    Mir scheint, dass Hardlinkbackup da die Indexdatei eines unvollständig gelöschten Backups berücksichtigt hat. So etwas sollte sich vermeiden lassen, wenn die Indexdatei die erste Datei ist, die Hardlinkbackup von einem Backup löscht.

    Hast du schon überprüft, ob die betreffenden Dateien im aktuellen Backup vorhanden sind, also wegen des Fehlers anschließend kopiert wurden? Außerdem wäre der genaue Wortlaut der Fehlermeldung hilfreich.

  28. avatar
    Ralf
    29. Februar 2012, 15:45 | #29

    @Manuel Glojek

    Hallo, das klingt für mich, als ob aus den vorangegangenen Sicherungen irgendetwas gelöscht worden wäre, was in den Indexdateien natürlich noch enthalten ist.
    HardlinkBackup würde dann versuchen auf eine Datei zu verlinken, die laut Indexdatei noch da ist, die aber zwischenzeitlich doch gelöscht wurde.

    Grüße, Ralf

  29. avatar
    millenniumpilot
    2. März 2012, 21:31 | #30

    Hallo Ihr,

    bin vor kurzem auf dieses tolle Programm gestoßen und habe es in der Community-Version auch schon 2..3 mal ausprobiert.
    Bevor ich die Professional-Version kaufe hätte ich gerne gewusst, ob das Programm auch als Dienst unter Windows2003 funktioniert?
    Ich möchte einen „Backup“-Server in der Nacht automatisch aufwachen lassen, dieser soll dann ohne Anmeldung eines Users die Fileshares sichern und dann wieder herunterfahren. Geht das mit diesem Tool? Für den Dienst wird natürlich ein extra Benutzerkonto angelegt, der auch auf die entsprechenden Quellverzeichnisse zugreifen kann und unter dessen Account der Dienst dann laufen soll.
    Hat das schon jemand probiert? Eine extra Aufgabenverwaltung wird dann eigendlich nicht benötigt. Wenn der Rechner aufwacht und der Dienst startet, soll das Programm einfach mit den Datensicherungen beginnen.

  30. avatar
    Thomas
    4. März 2012, 12:38 | #31

    Hardlinkbackup ist nicht dafür gedacht als Dienst zu laufen. Es gibt zwar Möglichkeiten das dennoch zu erreichen, aber im Falle von Hardlinkbackup wird dir das nichts nutzen. Du wirst wohl oder übel auf die Aufgabenverwaltung zurückgreifen müssen.

  31. avatar
    Harry B.
    4. März 2012, 14:53 | #32

    Ich möchte mir die Professional Edition von Hardlink Backup kaufen.
    Wird die zukünftige neue Version von Hardlink Backup zu 100% kompatibel mit den erstellten Backups der alten Version sein ? (Was ja sehr wahrscheinlich sein wird und natürlich Sinn machen würde).
    Sollte man demnach „beruhigt“ jetzt kaufen oder doch auf den Release der neuen Version warten?
    MFG

    • 4. März 2012, 17:43 | #33

      Hallo Harry,
      im Endeffekt ist es egal; Du kannst die Version jetzt kaufen und dann auf die neue Version upgraden; finanziell bleibt es gleich. Du wirst auch bestehende Backupdefinitionen einlesen können und somit bestehende Backups fortführen können. Ob in dem Fall die Indexdateien gelesen werden oder neu berechnet werden müssen, weiß ich noch nicht. Was ich nicht unterstützen werde, ist aber ein Downgrade, d.h. wenn Du Backupdefinitionen mit der neuen Version speicherst, wird es die jetzige Version nicht einfach so einlesen können.
      Gruß,
      Lpinho.

  32. avatar
    Harry B.
    4. März 2012, 20:16 | #34

    Danke, für die schnelle Antwort. Dann werde ich wohl schon jetzt „zugreifen“.
    Noch ein Vorschlag.
    Hardlink Backup erfreut sich ja mittlerweile einer immer größeren Beliebtheit. Somit steigt die User Gemeinde und die Anzahl der Fragen und kleinen Problemchen der Anwender.
    Die Kommentarfunktion deiner Homepage wird deshalb in Zukunft wohl immer unübersichtlicher werden.
    Es wäre Super wenn du in deiner Homepage ein Supportforum implementieren könntest, ala Announcements, Technische Probleme, Verbesserungsvorschläge usw.
    Dies würde Hardlink Backup wohl auf ein neues Level hin zum „richtig professionellen“ Programm heben.

  33. avatar
    jjproevo
    5. März 2012, 09:45 | #35

    @Harry B.
    Ja, gebe Dir absolut Recht. Die Einrichtung eines Forums ist schon lange überfällig.

  34. 5. März 2012, 10:03 | #36

    @Ralf
    Die Fehlermeldung ist die folgende:
    The source file „\\nas\backup\HL\2012-02-28\__Backup Errors\FB-0054 TH-1976_Montageanleitung Maulwurf für Kellerlager.DOC“ is not existing. Cannot create hard link.
    Vermutlich kommt das daher, dass bei einigen Dateien die Pfade zu lang waren/sind. Diese wurden dann nicht kopiert, sind aber eventuell trotzdem im Index?

  35. avatar
    millenniumpilot
    5. März 2012, 20:36 | #37

    @Thomas,

    dann stelle ich meine Frage zum Thema „Hardlinkbackup als Dienst“ etwas anders: spricht etwas dagegen, das Tool per svrany etc. als Dienst laufen zu lassen? Am Rechner, auf dem Hardlinkbackup laufen soll ist zum Zeitpunkt der Datensicherung niemand angemeldet.
    Ob die einzelnen Jobs jetzt nun über die Aufgabenverwaltung gestartet werden, ist eigendlich egal. Kann die Windows-Aufgabenverwaltung auch Jobs starten ohne angemeldeten Benutzer?
    Ein Backup sollte eigendlich automatisch laufen können ohne Benutzeranmeldung. Dann bremst es auch den Benutzer bei seiner Tätigkeit nicht aus. Also am besten Nachts, wenns keinen stört 😉

  36. 6. März 2012, 12:21 | #38

    @Harry B.
    @jjproevo

    Ein Forum wird es geben. Nur lasst mir noch bitte etwas mehr Zeit.

  37. 6. März 2012, 12:30 | #39

    @millenniumpilot
    Ich weiß nicht so recht, warum Du HardlinkBackup als Dienst laufen lassen möchtest. Technisch gesehen geht das momentan nicht, weil HardlinkBackup eine UI-Anwendung ist und eine normale Benutzersitzung braucht (z.B. auch für die Anmeldung an Netzwerklaufwerke); ein Dienst dagegen hat keine Oberfläche und läuft in der „Session 0“, die keine Benutzeroberfläche hat. HardlinkBackup läuft auch nicht die ganze Zeit, sondern nur dann, wenn man es startet. Für den automatischen Start ist daher die Windows-Aufgabenplanung vorgesehen. Damit kann man aber HardlinkBackup zu allen möglichen Ereignissen und Zeitpunkten und natürlich auch ohne einen angemeldeten Benutzer starten; eigentlich sollte da so gut wie nichts fehlen.
    Gruß,
    Lupinho.

  38. avatar
    Rolf
    8. März 2012, 11:46 | #40

    Hej,
    habe bisher Rsyncbackup in V1.33 verwendet. Habe jetzt auf die Pro-Version 1.01 hier upgedateted. Können die unter RsyncBackup gespeicherten „Vorlagen“ mit der Dateiendung *.rbd einfach auf *.hbd umbenannt werden, oder muss ich die alle neu erzeugen?
    (Ein Versuch sah positiv aus, aber stimmt das auch wirklich?)

    Danke für einen Hinweis.
    Gruß
    Rolf

  39. 8. März 2012, 12:38 | #41

    @Rolf
    Umbennen müsste tun. Intern kann HardlinkBackup das format lesen. Aber besser Du speicherst dann nochmal die Datei.

  40. avatar
    Alexander
    9. März 2012, 10:51 | #42

    Hallo Lupinho,

    folgender Fehler ist aufgetreten:
    Nicht-behebbarer Fehler beim Verlinken von „12 Ans an Mehler Mackenzel, Familie Mehler1.doc“
    von „B:\B\2012-02-23\__BackupErrors\12 Ans an Mehler Mackenzel, Familie Mehler1.doc“
    nach „B:\B\2012-03-08\ROOT\Daten\PrjArch1-0023\ProjektOrdner2 Kunde-Architekt3 Vertrag-Versicherung3 Vertrag-Versicherung3 Vertrag-Versicherung3 Vertrag-Versicherung3 Vertrag-Versicherung3 Vertrag-Versicherung\12 Ans an Mehler Mackenzel, Familie Mehler1.doc“
    The source file „B:\B\2012-02-23\__BackupErrors\12 Ans an Mehler Mackenzel, Familie Mehler1.doc“ is not existing. Cannot create hard link.

    Ich verstehe nicht, weshalb in den Ordner vom 23.02.2012 hinein verlinkt werden soll.
    Dieser Stand wurde schon länger entfernt.
    Es existierten zum Backup-Zeitpunkt die Stände vom 22.02. und 27.02. bis 07.03.

    Auch zu meiner Frage zu den doppelten Dateien bei ss/ß (http://www.lupinho.net/hardlinkbackup/#comment-1347)
    würde ich mich über eine Antwort freuen.

    Grüße aus der Rhön, Alexander.

  41. avatar
    millenniumpilot
    10. März 2012, 17:18 | #43

    Hallo

    … natürlich auch ohne einen angemeldeten Benutzer starten

    danke, das hat mir gefehlt bzw. war mir nicht bewusst. Nur darum ging es mir. Es ist bei mir zum Zeitpunkt des Backups kein Benutzer am Rechner auf dem Hardlinkbackup laufen soll angemeldet.

  42. 11. März 2012, 01:11 | #44

    @Alexander
    Hi Alexander,
    sorry, manchmal übersehe ich wohl auch mal einen Kommentar. Zunächst zu Deinem aktuellen Problem: HardlinkBackup nimmt per Default die letzten drei Backups zum Vergleich her. Du kannst das in den Optionen beeinflussen. Insofern würde es passen, dass das Backup vom 23.3. berücksichtigt wird. Dass es komplett gelöscht wurde, würde mich wundern, da HardlinkBackup die Unterverzeichnisse des Zielverzeichnisses scannt und die entsprechenden Dateien „backupset.hbs“ und „index.hbi“ einliest. Zumindest diese beiden Dateien müssten vom 23.03. noch übrig sein, kannst Du das bitte prüfen? Wenn Du weiterhin noch Probleme hast, schreib‘ mir am einfachsten eine Mail an software@lupinho.net. Zu dem ss/ß-Problem: Ein Nutzer hatte schon mal ein ähnliches Problem, ich konnte das bislang nicht nachstellen. Eigentlich sollte eine unterschiedliche Schreibweise kein Problem darstellen. Ich werde bei dem Problem dran bleiben; wichtig wäre evtl. zu wissen, ob die Dateien nur im Windows Explorer so heißen und in der Kommandozeile anders; wenn’s geht, schick‘ mir doch bitte mal einen Screenshot vom Windows-Explorer und das Ergebnis eines „dir“-Befehls des Verzeichnisses.
    An dem Feature-Request der langen Dateinamen bin ich dran, aber wegen der großen Umstellung das Backup-Engines brauche ich noch ein bisschen Zeit um die nächste Version zu veröffentlichen.
    Gruß,
    Lupinho.

  43. avatar
    Peter
    16. März 2012, 08:42 | #45

    @Thomas: (671 MiB in 167.069 Dateien und 3.567 Ordner)
    Hi Thomas,
    ich denke, dass deine Anwendung unter Windows einfach viel besser zu WinRar als zum Rsync passt: Du hat im Schnitt 4KB große Dateien. Dabei dürfte der Aufwand, diese kleinen Datei zu lesen und zu schreiben, ähnlich hoch sein wie reine Verzeichnisoperationen (Kontrolle Änderungsdatum, Erstellung Hardlink). Ein WinRar hingegen liest die Dateien und erzeugt eine schöne, große Datei daraus: Da freut sich jede HD!
    Interessant ist Rsync/Hardlinkbackup z.B. bei einer Bildersammlung: Die einzelnen Dateien mindestens 3-4MB groß und die Änderungsrate ist sehr gering. Da ist der Unterschied zwischen (komprimierter) Kopie und Kontrolle+Hardlink enorm und Hardlinkbackup kann seine Vorteile ausspielen.
    cu
    Peter

  44. avatar
    Thomas
    17. März 2012, 00:10 | #46

    Ja bei einer Bildersammlung kann Hardlinkbackup seine Vorteile richtig ausspielen.

    Wären meine Dateien alles Bilder, würde das aber weder den nötigen Overhead, noch bei gleicher Backupanzahl die Backup- und Aufräumdauer reduzieren. Wobei mich bei einer Bildersammlung die lange Backupdauer weniger stören würde, u.a. weil sie eher nicht täglich nötig ist. Außerdem würden weniger Backups genügen, so dass die Backupdauer erst gar nicht so lang werden würde.

    Was den Speicherplatz angeht, auch da dürfte WinRAR bei einer Bildersammlung trotz mangelnder Kompression wegen des vermiedenen Overheads siegen, wenn man inkrementelle Backups nutzt. Man muss halt entscheiden was einem wichtiger ist, bessere Nutzung des Speicherplatzes oder schneller wahlfreier Zugriff auf einzelne Dateien. In meinem fall war mir die bessere Ausnutzung des Speicherplatzes in Verbindung mit der Zeiteinsparung halt wichtiger.

  45. avatar
    Peter
    23. März 2012, 08:39 | #47

    @Thomas

    Was den Speicherplatz angeht, auch da dürfte WinRAR bei einer Bildersammlung trotz mangelnder Kompression wegen des vermiedenen Overheads siegen, wenn man inkrementelle Backups nutzt. Man muss halt entscheiden was einem wichtiger ist, bessere Nutzung des Speicherplatzes oder schneller wahlfreier Zugriff auf einzelne Dateien.

    ja, der Anwendungsfall bestimmt die Backupstrategie. Das Problem, was man aber nicht vernachlässigen darf, ist das Recovery: Wenn man z.B. seine Bilder inkrementell sichert, aber ab und und auch mal ältere Bilder überarbeitet (z.B. mit neuen Tags versieht), dann ist das Finden der letzten gültigen Version quasi unmöglich, weil ich im Prinzip die inkrementellen Backups von hinten nach vorne nach der letzten Version der Datei durchsuchen muss.
    Auch ein komplettes Recovery einer größeren Sammlung von Dateien ist ein heftiges Unterfangen: Man muss das letzte Vollbackup sowie alle inkrementellen Backups zurückspielen. Wenn ein Vollbackup mit etlichen GBs zu Buche schlägt, würde man das nicht so häufig machen, und das Recovery kann dann schon in echte Arbeit ausarten.
    Hier würde ich auf jeden Fall das Backup per Hardlinks präferieren, weil sowohl die einzelne Rücksicherung als auch eine Komplett-Recovery sehr einfach und schnell geht.

    Aber wie du schon gesagt hast: Das muss jeder für seien Anwendungsfall entscheiden.

  46. avatar
    Thomas
    23. März 2012, 19:38 | #48

    Wenn man die einzelnen inkrementellen Backups manuell nach einer bestimmten Datei durchsuchen muss, so hat man das entweder bewusst in Kauf genommen oder das falsche Programm gewählt und damit das Recovery nicht zur Arbeit ausartet, macht man doch früher oder später doch immer mal wieder ein Vollbackup. Außerdem sollte einem die Backupsoftware dabei unterstützen, so dass man dann höchstens noch den Diskjockey spielen muss, wobei das natürlich auch vom Backupmedium und dessen Größe abhängig ist.

    Mit WinRAR kann man zwar Backups erstellen, auch inkrementelle oder differenzielle, es ist aber eigentlich kein spezielles Backupprogramm und daher fehlen auch einige für Backups nützliche Funktionen.

    Ich benutze WinRAR zwar auch für Backups, was in meinem Fall allerdings kein Problem darstellt, da ich aus verschiedenen Gründen eh immer nur Vollbackups durchführe. Hardlinkbackup oder spezielle Backupprogramme würden mir da keine Vorteile bringen.

  47. avatar
    Thomas
    23. März 2012, 19:44 | #49

    Ach ja, das das Diskjockey spielen kann man durchaus auch passender Technik überlasen. Das verursacht dann allerdings für den privaten Gebrauch meist unakzeptabel hohe Kosten.

  48. avatar
    Jazzman_Marburg
    2. April 2012, 10:32 | #50

    Hallo Lupinho,
    ich bin großer Fan des HardLinkBackups — aber das Löschen alter Backupdatensätze mach mir große Probleme.
    Ich dachte ich könnte mittels Win-Explorer einfach einen alten nicht mehr benötigten Backupdatensatz löschen — tatsächlich versucht Windows (Win 7) das Verzeichnis zu löschen, aber nach einer geraumen Zeit stellt man fest, dass der Lösch-Vorgang nicht erfolgreich war. Sämtliche Dateien sind nachwievor da. In der Hilfe zu HLB konnt ich lesen, dass im Tab-Reiter „Aufräumen“ das Löschen alter Backupdatensätze möglich ist. Ich habe aber nur die freie Version des HLB und somit steht mir dieser Tab-Reiter nicht zur Verfügung.
    Frage also: Wie löscht man alte Backupdatensätze manuell – da man nur die freie Version des HLB hat?

    Vielen Dank, Jazzman

    • 2. April 2012, 10:40 | #51

      Hi Jazzman,

      HardlinkBackup löscht die Verzeichnisse auch nicht anders als Du mit dem Windows Explorer. Wenn Du die Berechtigungen hast und kein anderes Programm gerade Dateien verwendet, sollte das ja auch kein Problem sein! Unter welchem Benutzer startest Du HardlinkBackup? Ich würde dann mal von demselben Benutzerkonto aus probieren, die Verzeichnisse zu löschen.

      Gruß,

      Lupinho.

  49. avatar
    Jazzman_Marburg
    2. April 2012, 10:50 | #52

    Hi.
    Ich wechsele nicht das Benutzerkonto. Bin auf der Kiste Admin – damit erstelle ich die Backups und versuche anschließend sie zu löschen.
    Ich sehe dann im Backupverzeichnis (Exterene HD) das Verzeichnis „2012-03-30_13.46“ und dieses versuche ich zu löschen. Es kommt das Recycling Pop-Up und der Fortschrittsbalken blinkt — irgendwann verschwindet es, aber das Verzeichnis ist immer noch da.
    Auf dem Icon des Verzeichnisses ist aber zusätzlich ein „Schloss-Symbol“. Unter Eigenschaften sehe ich, dass Verzeichnis eine mekrwürdige Eigenschaft hat: Bei Read-Only sitzt zwar nicht der Hacken, aber die Checkbox ist quasi „markiert“ — was soviel heisst, dass wohl in den Unterverzeichnissen RO Files/Verz sind.
    Hat HLB das Schloss-Symbol beim erzeugen des Backups gesetzt?

    Lieben Dank, Jazzman

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